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Die Assistenzsysteme im neuen Volkswagen Arteon

Die Assistenzsysteme im neuen Volkswagen Arteon

Assistenzsysteme einer neuen Generation.

Zum avantgardistischen Gesamtkonzept des Arteon passen seine innovativen Assistenzsysteme. Sieben dieser Systeme kommen im neuen Gran Turismo in einer signifikant weiterentwickelten Generation zum Einsatz: die „automatische Distanzregelung ACC“, das „Active Lighting System“, der „Emergency Assist“, das „proaktive Insassenschutzsystem“, der Spurwechselassistent „Side Assist“ inklusive Spurhalteassistent „Lane Assist“ und „Ausparkassistent“ sowie die „Verkehrszeichenerkennung“ (warnt nun auch vor dem Überschreiten von Geschwindigkeitsbegrenzungen). Technisch aus anderen Volkswagen adaptiert wurden zudem die „Einparkhilfe“, der Parklenkassistent „Park Assist“, die Rückfahrkamera „Rear View“ und die Umgebungsansicht „Area View“. Vier wichtige weiterentwickelte Assistenzsysteme im Detail:

Automatische Distanzregelung (ACC).

Das „ACC“ berücksichtigt jetzt auch Tempolimits und die Streckendaten des Navigationssystems, um die Geschwindigkeit automatisch anzupassen. Bislang war das Assistenzsystem als reine Abstandsregelung bekannt: Wunschgeschwindigkeit einstellen, fertig. Das Bremsen und Beschleunigen übernimmt die „automatische Distanzregelung“. Der neue Arteon kann darüber hinaus wie dargestellt als erster Volkswagen im Rahmen der Systemgrenzen auch auf variable Parameter entlang der Route reagieren. Und so funktioniert es: „ACC“ nutzt einen Radarsensor (für die Abstandsregelung), eine Kamera in der Windschutzscheibe und die Streckendaten des Navigationssystems. Über die Kamera und die daran gekoppelte Verkehrszeichenerkennung „sieht“ der Arteon Tempolimits. Die werden vom „ACC“ adaptiert. Parallel ist ein „Kurvenassistent“ aktiv: Über die Frontkamera und die Streckendaten des Navigationssystems erkennt der Wagen seine Position und passt so vorausschauend die Geschwindigkeit vor Kurven, Kreisverkehren und Kreuzungen an. Stets integriert in das „ACC“ ist das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit „City-Notbremsfunktion“. In Kombination mit dem automatisch schaltenden DSG fährt der Arteon mit „ACC“ – etwa im Stau oder in der Stadt – auch wieder automatisch an. Aktiv ist die „automatische Distanzregelung“ in einem Bereich von 0 bis 210 km/h. Durch die vorausschauende Geschwindigkeitsregelung steigert das System den Komfort und trägt darüber hinaus zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei.

Active Lighting System.

Der Gran Turismo ist serienmäßig mit LED-Scheinwerfern für das Abblend und Fernlicht ausgestattet. Der Arteon Elegance und Arteon R-Line haben zusätzlich die Fernlichtautomatik „Light Assist“ an Bord (schaltet das Fernlicht kamerabasiert in Abhängigkeit vom Gegenverkehr automatisch an und aus). Diese zwei Modelle können optional mit dem „Active Lighting System“ ausgestattet werden. Die LED-Doppelscheinwerfer leuchten dabei bereits vor dem eigentlichen Ansteuern einer Kurve perfekt deren Verlauf aus. So funktioniert es: Das „Active Lighting System“ – ein Technologie-Paket – nutzt LED-Doppelscheinwerfer mit sogenannten Projektor-Linsen und beinhaltet unter anderem das dynamisch geregelte Dauerfernlicht „Dynamic Light Assist“ (interaktives Dauerfernlicht als Funktionserweiterung des „Light Assist“) sowie das „dynamische Kurvenfernlicht“. Letzteres leuchtet über die variabel steuerbaren Scheinwerfermodule die Kurven analog zum Lenkwinkel aus. Neu ist dabei die Funktion, dass dies nun, unabhängig vom Lenkwinkel, auch vorausschauend auf Basis der Frontkamerabilder und der Streckendaten des Navigationssystems passiert. Dadurch kann der Gran Turismo den Kurvenverlauf bereits ausleuchten, bevor der Fahrer einlenkt. Zudem wird der Lichtkegel der Scheinwerfer optimal auf den Radius der Kurve gerichtet, da es keine Streuverluste mehr in Richtung Straßenrand gibt.

Emergency Assist.

Ein Plus an Sicherheit bietet die zweite Generation des Emergency Assist: Sollte der Fahrer gesundheitsbedingt ausfallen, bremst der Assistent den Wagen im Rahmen der Systemgrenzen nicht nur ab, sondern lenkt ihn, sofern es der rückwärtige Verkehr zulässt, nun auch auf die ganz rechte Fahrspur. Im neuen Emergency Assist schließen sich „ACC“ (automatische Distanzkontrolle), „Side Assist“ (Spurwechselassistent), „Lane Assist“ (Spurhalteassistent) und „Park Assist“ (Parklenkassistent) zu einem System zusammen. Sobald die Sensoren erkennen, dass der Fahrer über einen definierten Zeitraum weder Gaspedal noch Bremse oder Lenkrad betätigt, leitet der Systemverbund gezielt Gegenmaßnahmen ein. Zunächst wird der Fahrer über akustische, optische und haptische Signale (Bremsruck) gewarnt und „wachgerüttelt“. Reagiert er dennoch nicht, aktiviert der „Emergency Assist“ den skizzierten Nothalt. Dabei wird die Warnblinkanlage eingeschaltet; darüber hinaus führt der Arteon über Komponenten des „Park Assist“ (Zugriff auf die elektromechanische Servolenkung) und „Lane Assist“ (kamerabasierte Fahrspurerkennung) leichte Lenkmanöver aus, um das Umfeld auf die Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Das ACC indes ermöglicht das automatische Bremsen und trägt dank des Radarsensors in der Frontpartie dazu bei, das Auffahren auf den vorausfahrenden Verkehr zu verhindern. Parallel lenken die Systeme den Arteon kontrolliert auf den ganz rechten Fahrstreifen; der „Side Assist“ checkt dabei mit seinen Radarsensoren den rückwärtigen Verkehr, um beim Spurwechsel die Gefahr einer Kollisionen zu minimieren.

Proaktives Insassenschutzsystem.

Erstmals reagiert die PreCrash-Sensorik nicht nur auf fahrdynamische Prozesse (erkannt u.a. durch das ESC) und akute Kollisionsgefahren von vorn (registriert via „Front Assist“), sondern auch auf Gefährdungen im Heckbereich. Das PreCrash-System bedient sich der Sensorik des Spurwechselassistent „Side Assist“. Der erfasst über Radarsensoren ständig die Position und Geschwindigkeit der Autos hinter dem Arteon. Diese Daten wertet das „Proaktive Insassenschutzsystem Heck“ aus. Und zwar nicht nur während der Fahrt, sondern auch im Stand (bei laufendem Motor oder im Start-Stopp-Modus); etwa an einer roten Ampel. Bewegt sich ein Fahrzeug auf den neuen Gran Turismo zu, ermittelt das System anhand der Positionen und Geschwindigkeiten beider Autos die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Kollision. Entsteht ein unmittelbares Risiko, reagiert das PreCrash-Assistenzsystem blitzschnell: Sofort ist die Warnblinkanlage aktiv; gleichzeitig werden bis auf einen schmalen Spalt sämtliche Fenster (optimale Abstützwirkung der seitlichen Airbags) und das Schiebedach geschlossen. Parallel spannen die Gurtstraffer die vorderen Sicherheitsgurte. Last but not least werden die optional elektrisch einstellbaren Vordersitze justiert. Die Gurte, Kopfstützen und Airbags können jetzt ihre effektivste Wirkung entfalten.

Quelle / Copyright (Bild und Text): Volkswagen AG
Weitere Informationen zur Marke und den Fahrzeugen von VW unter: www.vw.de

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