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Los Angeles Auto Show – Jaguar präsentiert F-TYPE mit Allradantrieb und manuellem Schaltgetriebe

Jaguars komplett in Aluminium gebauter Sportwagen wird zum Marktstart im Frühjahr 2015 neue Dynamik-Standards in seiner Klasse setzen.

Jaguars komplett in Aluminium gebauter Sportwagen wird zum Marktstart im Frühjahr 2015 neue Dynamik-Standards in seiner Klasse setzen. Dank des neuen intelligent regelnden Allradantriebs (AWD), eines neuen Sechsgang-Schaltgetriebes und der elektromechanischen Servolenkung (EPAS) sichert Jaguar F-TYPE-Kunden eine nochmals stärkere Dosis Fahrspaß.
Mit ausgefeilter Leichtbauweise, souveräner Kraftentfaltung, perfekten Proportionen und außergewöhnlichem Design bleibt auch das neue Modelljahr den Grundsätzen der Jaguar-DNA treu. Doch zugleich baut Jaguar die F-TYPE-Familie auf nun 14 unterschiedliche Varianten aus und steigert das Fahrerlebnis hinterm Steuer noch einmal erheblich. Denn die jetzt von Jaguar neu vorgestellten Antriebskombinationen schärfen die Verbindung zwischen Mensch und Maschine weiter. Und erlauben es dem F-TYPE, die Bandbreite seiner dynamischen Fähigkeiten noch konsequenter auf den Asphalt zu bringen.

„Unser Ziel bei der Entwicklung des F-TYPE mit Allradantrieb war es, den für einen Jaguar so wichtigen Heckantriebscharakter beizubehalten, im gleichen Zug aber das Dynamikpotential noch weiter auszuschöpfen. Das Resultat ist ein unter allen Fahrbahn- und Wetterbedingungen sehr kontrolliert und sehr schnell zu bewegender Sportwagen.”

„Mit der manuellen Getriebeoption für die V6 F-TYPE-Versionen sprechen wir Kunden an, die ein besonders puristisches Fahrerlebnis schätzen. Wozu ich mich übrigens selbst auch zähle! Daher bietet dieses Paket eine sehr präzise, technische und unmittelbare Interaktion zwischen Fahrer, Kupplung und Getriebe.“ Ian Hoban, Vehicle Line Director, Jaguar

Die von Jaguar vorgenommenen Modifikationen erweitern die F-TYPE-Palette auf nunmehr 14 verschiedene Modelle – vom neuen 340 PS starken Coupé und Cabriolet mit aufgeladenem V6, Handschaltgetriebe und Heckantrieb bis zum 550 PS mächtigen V8-Kompressor mit Allradantrieb und Achtstufen-Quickshift-Automatik. Mit der Traktionskraft aller vier Räder und maximal 680 Nm Drehmoment beschleunigt der F-TYPE R AWD in lediglich 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.

Die Integration des Allradantriebs erforderte nur subtile Änderungen am preisgekrönten Design des F-TYPE. In enger Abstimmung zwischen Designern und Ingenieuren entworfen, steigern sie dennoch die Präsenz des Modells auf der Straße.

Konkret zu erkennen sind die AWD-Modelle an einer Motorhaube mit stärker akzentuiertem „Power-Dom“. Die beidseitigen Lüftungsschlitze sind stärker auseinander und weiter nach vorn Richtung Front angeordnet als bei den F-TYPE-Modellen mit Heckantrieb. AWD V6-Modelle zeichnen sich darüber hinaus durch neue 19″ Leichtmetallfelgen im Design „Volution“ aus – alternativ in einem Silber-Finish oder einem diamantgedrehten dunklen Grau gehalten.

Hinter dem Lenkrad wird die durch den Allradantrieb eröffnete neue Dimension des F-TYPE-Fahrens unmittelbar spürbar – ganz besonders natürlich auf Fahrbahnen mit rutschigem Untergrund.

Fester Bestandteil des neuen AWD-Verbundes ist Intelligent Driveline Dynamics (IDD). Das im Hause Jaguar selbst entwickelte Kontrollsystem mobilisiert das durch den Allradantrieb eröffnete Plus an Fahrdynamik bis zur Obergrenze, ohne dabei die charakteristische Dynamik-DNA eines Jaguar zu verfälschen. IDD ist neben dem Antrieb mit dem Hinterachs-Differential, der zentral angeordneten Lamellenkupplung und der Stabilitätskontrolle DSC vernetzt. Ein Verbund, der immer eine optimale Kraftverteilung garantiert.

Das nach dem „torque-on-demand“-Prinzip (zu Deutsch: Drehmoment nach Bedarf) arbeitende Allradsystem schickt auf trockener Fahrbahn 100 Prozent des Drehmoments an die Hinterräder. So bewahrt Jaguar den Heckantriebs-Charakter des F-TYPE und vermeidet zugleich Reibungsverluste im Antriebsstrang.

Sobald das System jedoch Schlupf an der Hinterachse misst, leitet die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung blitzschnell und bedarfsgerecht zusätzlich bis zu 50 Prozent der Kraft auf die Vorderachse.

AWD ist ferner in der Lage, die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse so zu verändern, dass bei schneller Kurvenfahrt durch gezielte Gierdämpfung Übersteuertendenzen unterdrückt werden. In Verbindung mit der über einen Zeitraum von fünf Jahren von Jaguar immer weiter verfeinerten elektromechanischen Servolenkung (EPAS) lässt sich die volle Performance des F-TYPE nun noch leichter und sicherer auskosten.

Der F-TYPE kommt als erster Jaguar Sportwagen in den Genuss der nach langjähriger Entwicklungszeit nunmehr voll ausgereiften EPAS-Lenkung. Da deren elektrischer Motor Servounterstützung immer nur dann liefert, wenn sie auch wirklich benötigt wird, sinken der Verbrauch und die CO2-Emissionen – im europäischen kombinierten Zyklus um vier Gramm pro Kilometer.

Neues auch an der Getriebe-Front: Zwar glänzt die bislang für die F-TYPE-Baureihe obligatorische Achtstufen-Quickshift-Automatik auch weiterhin mit einer unerreichten Symbiose aus ultrakurzen Schaltzeiten und hohem Komfort. Doch wird es immer eine Fraktion von Enthusiasten geben, die sich die Freude am Selbstschalten nicht nehmen lassen will.

Um diesem Wunsch nachzukommen, hat das für den F-TYPE zuständige Entwicklungsteam exklusiv für Modelle mit Heckantrieb und hochdrehendem V6 ein manuelles Sechsganggetriebe entwickelt. Mit Schaltwegen von lediglich 45 Millimetern und für die „Spitze-Hacke“-Technik optimal angeordneten Pedalen bietet die eng abgestufte Box alle Voraussetzungen für ein definitives Jaguar Sportwagen-Erlebnis.

Die von Jaguar erstmals für das F-TYPE R Coupé entwickelte Torque Vectoring (TV) Funktion ist ab sofort für alle Modelle der F-TYPE-Familie lieferbar. Sie ist ebenfalls eng mit dem DSC verbunden und unterbindet durch gezieltes Abbremsen der kurveninneren Räder Untersteuern in Kurven. TV hilft aber auch allgemein bei der Stabilisierung des Fahrzeugs – so hält es zum Beispiel bei schnellen Ausweichmanövern die Lenkbewegungen in Grenzen.

Als ultimative Mischung aus Stil und Performance betritt zum neuen Modelljahr eine R-Version des F-TYPE Cabriolets die Bühne. Es ist sowohl mit Heck- wie Allradantrieb zu ordern und ersetzt das bisherige V8 S-Modell mit 495 PS und ausschließlich angetriebener Hinterachse. Der bewährte Jaguar 5,0 Liter V8 stellt dank Direkteinspritzung und Twin-Vortex-Kompressor auch in diesem Modell seine Qualitäten voll unter Beweis. Bei heruntergelassenem Verdeck und freier Straße geht sein unverwechselbarer Soundtrack besonders unter die Haut.

Die 550 PS und 680 Nm des aus Aluminium gefertigten Viernockenwellen-Motors gelangen via Quickshift-Automatik auf eine oder beide Achsen. Mit der Extra-Traktion des AWD-Systems im Rücken egalisiert das R Cabrio die 0-100 km/h-Zeit des R Coupés von 4,1 Sekunden. Sein Auslauf endet ebenfalls bei elektronisch begrenzten 300 km/h.

Die Modifikationen am Jaguar F-TYPE Modelljahr 2016 sind nicht allein auf das Fahrwerk und die Antriebssysteme beschränkt. So präsentiert sich zum Beispiel das Instrumentenbrett mit neu gezeichneten Runduhren und Anzeigen. Auch das Infotainment-System hat Jaguar aufgewertet: Die Routenführung wurde gegenüber der Vorgänger-Anlage beschleunigt, erstmals erhältlich ist darüber hinaus eine Kartierung auf Basis einer SD-Speicherkarte.

Zugleich ist nun auch der F-TYPE mit den Telematik-Funktionen InControl Secure und InControl Remote ausrüstbar. Sollte der F-TYPE einmal gestohlen werden, alarmiert InControl Secure den Fahrer per Smartphone-App und arbeitet im Schulterschluss mit den Strafverfolgungsbehörden an der Lokalisierung und Sicherstellung des Fahrzeugs. InControl Remote bietet die Möglichkeit, via Smartphone auch von außerhalb Informationen wie den aktuellen Benzinvorrat oder den Status der Zentralverriegelung zu prüfen.

Für alle jene, die ihren F-TYPE gerne noch etwas exklusiver haben wollen, offeriert Jaguar ein Sport Design-Paket. Mit modifiziertem Frontsplitter, breiteren Seitenschwellern und vergrößertem Heckdiffusor wird das Styling aufgewertet. Allerdings nur so weit, dass die puristischen Linien des gerade wegen seines Designs vielfach ausgezeichneten F-TYPE nicht gestört werden.

Unter Einsatz von ursprünglich für den Motorsport und die Raumfahrt entwickelten Verbundmaterialien hat Jaguar für das F-TYPE Coupé ein optionales Dach aus Kohlefaser entwickelt. Es wiegt lediglich 4,25 Kilogramm  und ist damit sogar noch leichter als das entsprechende Pressteil aus Aluminium. Die hochglänzende Lackierung lässt das charakteristische „Twill“-Gewebe der Fasern deutlich durchschimmern.
Ian Hoban, Vehicle Line Director, Jaguar

Quelle / Copyright (Bild und Text): Jaguar Land Rover Limited
Weitere Informationen zur Marke und den Fahrzeugen von Jaguar unter: www.jaguar.de

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