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Vier Jahrzehnte Innovation – Das SEAT Technische Center feiert Jubiläum

Vier Jahrzehnte Innovation - Das SEAT Technische Center feiert Jubiläum

SEAT steht für stilvolles Design, Zuverlässigkeit und größtmögliche Innovation. Eine ganz besondere Triebfeder der Automarke bei der Entwicklung legendärer SEAT Modelle ist das SEAT Technische Center (Centro Técnico SEAT CTS). Hier entstanden von der einfachen Skizze, über den Prototyp bis zur Serienreife Autos wie der Leon, Ibiza oder Alhambra. Mit diesem Innovationsgeist gestaltet SEAT nicht nur die Zukunft der Automobilität, sondern auch die einer ganzen Wirtschaftsregion.

Weiterstadt/Martorell 07.08.2015 – Vor 44 Jahren fasste SEAT einen Entschluss, der die Zukunft der Automarke nachhaltig verändern sollte. Das Unternehmen entschloss sich dazu, sein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum aufzubauen. 1975 wurde aus dieser Vision Realität. Das Entwicklungszentrum wurde mit dem Ziel entworfen, die Zukunft des Unternehmens zu sichern, SEAT seine eigene unverwechselbare Identität und individuellen Stil zu geben und gleichzeitig die neuste Technologie in die Fahrzeugentwicklung einfließen zu lassen.

In diesem Jahr feiert das SEAT Technische Center sein vierzigjähriges Bestehen. Die Gründung des Centers markiert einen Wendepunkt nicht nur für die Automarke, sondern auch für die spanische Automobilindustrie. Seit seinen Anfängen hat das CTS die DNA von SEAT geformt und ist mit den Jahren zur treibenden Kraft des Unternehmens geworden, das aktuell der größte Investor im Forschungs- und Entwicklungsbereich in Spanien ist – 1,4 Milliarden Euro sind in den letzten fünf Jahren allein in diesen Bereich investiert worden.

40 Jahre Forschung und Entwicklung
Das CTS nahm seinen Betrieb im Jahr 1975 auf, mit 211 Mitarbeitern auf einer Grundfläche von 130.000 Quadratmetern. Heute umfasst das CTS eine Fläche von 200.000 Quadratmetern und beschäftigt aktuell mehr als 900 Ingenieure und Techniker. Bis Ende des Jahres werden es etwa 1.000 sein. Während seiner vierzigjährigen Geschichte hat sich das CTS stetig weiterentwickelt und vergrößert. Nicht nur die Anlagen sind gewachsen, auch die Belegschaft hat sich mehr als vervierfacht. Andere wichtige Gebäude und Produktionsstätten sind in unmittelbarer Umgebung des CTS entstanden, allen voran das Produktionswerk in Martorell, das 1993 eröffnet wurde. SEAT besitzt mit dem Werk, das täglich 2.100 Fahrzeuge (443.000 im Jahr 2014) produziert, aktuell eines der modernsten und umweltfreundlichsten Europas. Von hier aus verkauft SEAT seine Autos in 75 Länder.
Das CTS zeichnet sich für die Entwicklung der bekanntesten SEAT Modelle verantwortlich, wie dem SEAT Leon*, Ibiza*, Toledo*, Alhambra*, Malaga, Cordoba, Marbella, Altea* und dem Arosa, um nur einige zu nennen. Dank des CTS entspringen alle diese Modelle einem gemeinsamen Entwicklungsprozess, der ihnen einen eigenen Stil und eine eigene Form gibt – die typischen Charakterzüge von SEAT.
Das CTS ist auch für die Entwicklung unterschiedlichster Concept Cars verantwortlich, die entweder ein futuristisches Design oder wegweisende Innovationen veranschaulichen. Diese Fahrzeuge sind ein Teil der einzigartigen Automobilgeschichte Spaniens: Vom ersten Ibiza Cabrio (1986), den darauffolgenden Proto TL und Proto C Modellen (1990) und dem 20V20 (2015) bis hin zu Modellen wie dem Marbella Player (1991), Concept T (1992), Concept T Cabrio (1993), Cordoba Cabrio (1996), Bolero (1998), Formula (1999), Salsa (2000), Salsa Emoción (2001), Tango (2001), Cupra GT (2003), Leon Prototipo (2005), Ibiza Vaillante (2006), Altea Freetrack (2007), Tribu (2007), Bocanegra (2008), IBZ (2009), IBE (2010), IBX (2011), IBL (2011), Toledo Concept (2012) und Ibiza Cupster (2014).
Neben der Modellentwicklung und der Arbeit an den Concept Cars hat das CTS neueste Technologien, umweltfreundliche Motoren und Konnektivitätssysteme entwickelt und in die Produktion eingeführt.

Einzigartig: Die Fähigkeit Fahrzeuge komplett zu entwickeln
Dank des Entwicklungszentrums ist SEAT das einzige Automobilunternehmen in Spanien, das seine eigenen Modelle designt, entwickelt, herstellt und vermarktet und an Projekten des Volkswagen Konzerns beteiligt ist.
Der Entwicklungsprozess eines Auto, von der ersten Idee bis hin zur Massenproduktion, folgt einigen festgelegten Phasen: Designphase, Raumgestaltung und Ergonomie, Design-Machbarkeit, 3D-Daten Erstellung / Digital Mockup (DMU), Simulation, Prototypenbau, und Prüfung der Funktionsfähigkeit.
Die Entwicklung eines neuen Modells beginnt mit der Designphase im SEAT Designzentrum.  Nachdem das zu entwickelnde Produkt definiert ist, beginnen die Designer ihre kreative Arbeit. In dieser Phase steht die Inspiration und Kreativität des Designteams im Vordergrund und es versucht, die optimale Balance zwischen Technologie, Design, Kreativität und Funktionalität zu finden. Eine besondere Stärke von SEAT: Das Design orientiert sich immer an den Bedürfnissen der Kunden. Dank des im Jahr 2007 eröffneten SEAT Designzentrums, eines der modernsten und effektivsten weltweit, ist ein fortschrittliches Design zu einem Identifikationspunkt aller neuen Modelle geworden.
Parallel zu der Designphase, fängt die technische Abteilung an, die Entwürfe der Designer zu analysieren und zu verfeinern. Die technischen Mitarbeiter überprüfen die Ergonomie, die technische Umsetzbarkeit und zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten der Entwürfe. Nachdem die erste Entwicklungsrichtung des neuen Modells definiert ist, werden die Gestaltung und Kohärenz der Karosserie analysiert. In dieser Phase werden neben der Aerodynamik, Festigkeit und Effizienz des Chassis auch die Kühlung und Klimatisierung entworfen.

Von der Idee zum realen Prototyp
Bevor das virtuelle Modell sich zu einem physischen Prototyp entwickelt, nutzt das CTS Virtual-Reality, Augmented-Reality und Virtual-Assembly (Digital-Mockup oder DMU) Verfahren, um den Entwurf bis ins letzte Detail zu simulieren und zu visualisieren. Das Digital-Mockup-Verfahren ist ein Schlüssel in der Entwicklung eines neuen SEAT Modells, es erlaubt ein simuliertes Testverfahren um das Modell weiter zu optimieren. Mit einem solchen DMU Verfahren testet das CTS beispielsweise das statische und dynamische Verhalten einzelner Komponenten und des gesamten Fahrzeugs. Diese Simulationen bilden die Grundlage für spätere, virtuelle Crash- und Sicherheitstests.
Bevor es ein Modell in die Massenproduktion und den Vertrieb schafft, überprüft das CTS in der Validationsphase die weitere Durchführbarkeit des Projektes. In dieser Phase muss das neue Modell extensive Tests und Experimente überstehen, bevor die Ingenieure des CTS zufrieden sind.

Ein Blick in die Zukunft
Heute fungiert das CTS als „Wissens-Hub“, einem Ort, an dem die Zukunft von neuen Fahrzeugen definiert wird und an dem Antworten für die Herausforderungen der Automobilindustrie gefunden werden. Das CTS versucht, durch Pionierleistungen im Bereich der Fahrzeugentwicklung Branchentrends zu erkennen und vorwegzunehmen. Anstrengungen werden dahingehend unternommen, Entwürfe für zukunftsweisende Fahrzeuge zu erstellen. Hinzu kommt Entwicklung von Technologien, die smartere, besser designte, vernetzte und noch nachhaltigere Autos ermöglichen.
SEAT entwickelt und nutzt bereits heute die fortschrittlichsten Technologien, um in den vier Schlüsselbereichen der Autoindustrie innovativ zu sein: Der Reduktion von CO2 Emissionen, funktionales und effizientes Design, Konnektivität, autonomes Fahren und die Erhöhung der aktiven und passiven Sicherheit.
Beispielsweise konnte SEAT im Bereich der CO2 Emissionen den durchschnittlichen CO2 Ausstoß seiner Flotte in den letzten acht Jahren um 21 Prozent senken. Diese Absenkung konnte durch die Optimierung der Motoren, die Einführung einer Start-Stopp-Automatik, Verbesserungen im Bereich der Aerodynamik und leichtere Konstruktionen erreicht werden. Als Folge haben 66 Prozent der in Europa verkauften SEAT Autos einen CO2 Ausstoß von unter 120 g/km. Das Unternehmen investiert bereits seit längerem in die Entwicklung und den Einsatz alternativer Antriebsformen, wie CNG (Compressed Natural Gas). Mit dem Leon TGI und dem Mii Ecofuel* sind bereits erste Modelle mit dieser Technologie erhältlich. Von hier ist es für SEAT nur ein kleiner Schritt zu elektrisch-angetriebenen Modellen.
In den letzten Jahren hat das Entwicklungszentrum einige Verbesserungen im Bereich passiver und aktiver Sicherheitseinrichtungen hervorgebracht: In vielen Modellen kommen bereits fortschrittliche Fahrassistenzsysteme und adaptive Cruise-Control Systeme zum Einsatz.
Das CTS arbeitet stetig daran, neue Innovationen in bestehende Modelle einfließen zu lassen. Neue Errungenschaften, wie die Konnektivität mit mobilen Geräten, der Integration von Apps in das Infotainmentsystem, Auto zu Auto Verbindungen und die Steuerung von Fahrzeugfunktionen über das Smartphone, sind und werden selbstverständlich Teil von zukünftigen SEAT Modellen sein. Diese Innovationen werden die Mobilität in der Stadt erleichtern und eine effizientere Interaktion mit dem Auto erlauben.
Dieser Ausblick in die Zukunft von SEAT zeigt sich hervorragend am Beispiel des SEAT Leon, der in vielen Vergleichstest exzellente Ergebnisse erzielte und ein Wendepunkt in der Firmengeschichte markiert. Das Unternehmen spricht daher von einem „Leonisierungsprozess“, was bedeutet, dass die erfolgreiche „Leon-Formel“ in die Grundwerte aller SEAT Modelle eingewoben werden soll: Design, Funktionalität, höchste Qualität, Erschwinglichkeit, Zuverlässigkeit und einzigartige technische Innovationen.

Führend im Bereich der Forschung und Entwicklung in Spanien
SEAT ist eine der Hauptsäulen der spanischen Industrie und das wichtigste Unternehmen im Automobilsektor, der aktuell 10 Prozent des spanischen Bruttoinlandsproduktes ausmacht. SEAT selbst ist für etwa ein Prozent des spanischen BIPs verantwortlich und vier Prozent des BIPs der Region Katalonien. Tatsächlich hängen viele kleine und mittlere Betriebe von der SEAT Produktion ab, die direkt und indirekt um die 70.000 Menschen beschäftigt.
In den vergangenen 40 Jahren hat sich SEAT zu einem wichtigen industriellen Faktor auf lokaler, wie auch nationaler Ebene entwickelt. Heute ist SEAT der Motor für technologischen Entwicklungsaustausch zwischen Unternehmen, Einrichtungen und Zulieferern.

* Verbrauch und Emissionen
SEAT Leon: Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,6–3,3 l/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 154–87 g/km; CO2-Effizienzklassen: D – A+.* Kraftstoffverbrauch Erdgas kombiniert: 5,3 m3/100km (3,5 kg/100km); CO2-Emission kombiniert: 94 g/km; CO2-Effizienzklasse A+
SEAT Ibiza: Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,3 – 3,4 l/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 120 – 88g/km; Effizienzklasse: D – A+
SEAT Alhambra: Kraftstoffverbrauch, kombiniert: 7,1 – 4,9 l/100 km; CO2-Emission, kombiniert: 167 – 130 g/km; CO2-Effizienzklasse C – A
SEAT Toledo Kraftstoffverbrauch: kombiniert 5,3 – 3,6 l/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 114 – 94g/km; Effizienzklasse: C – A
SEAT Altea und Altea XL: Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,5–4,5 l/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 152–119 g/km
SEAT Mii: Kraftstoffverbrauch Erdgas kombiniert: 4,4 m3/100km (2,9 kg/100km); CO2-Emission kombiniert: 79 g/km

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
– See more at: http://www.seat-mediacenter.com/de-stories/unternehmen/vier-jahrzehnte-innovation-das-seat-technische-center-feiert-jubilaeum/?v=t&p=1&overview=0&overview=1#sthash.Wa0AUtgE.dpuf

Quelle / Copyright (Bild und Text): SEAT Deutschland GmbH
Weitere Informationen zur Marke und den Fahrzeugen von Seat unter: www.seat.de

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